BEACHHANDBALL U17 EUROPAMEISTERSCHAFT IN ZAGREB 2026

In diesem Jahr fand die MU17 und FU17 Europameisterschaft im Beachhandball am wunderschön gelegenen Jarun See in Zagreb/Kroatien statt.

Für Ilias Mrose war es bereits die dritte aufeinanderfolgende Europameisterschaft nach 2024 in Varna/Bulgarien sowie 2025 Alanya/Türkei. Zum zweiten Mal in Folge war auch Alexander Haber, beide von der HG Rütihof/Havanna Beach Boys, mit von der Partie. Für Alexander war es umso schöner, war er doch im abgelaufenen Handballjahr mehr verletzt, als dass er spielen konnte.

Begonnen hat das MU17 Team mit einem 2:1 gegen Norwegen. Dieses Team stand dann zum Abschluss sogar im Spiel um Platz 3 gegen Ungarn, verpasste den dritten Platz aber hauchdünn. Nun, das Team um Ilias/Alexander bot Norwegen lange Zeit die Stirn, konnte eine Halbzeit mit 18:19 sogar für die Schweiz entscheiden und verlor das abschliessende Shoot-Out leider knapp mit 8:7 Punkten. Bereits in diesem Spiel zeigte sich, dass viele Schiedsrichterentscheide nicht nachvollziehbar waren, resp. die Regelauslegung von Spiel zu Spiel ändern konnte (Schritte, Linie berühren, Gegner berühren). Einigen Teams merkte man an, dass sie eigentlich nur im Hallenhandball unterwegs sind und öfters mit gröberen Handgriffen zu Werke gingen, leider nicht immer gleich geahndet von den Unparteiischen. Gegen Ungarn resultierte eine klare 0:2 Niederlage, dasselbe gegen Frankreich und Spanien. Gegen Italien brillierte das Team und gewann mit 2:0, ebenso gegen die Ukraine, welche mit körperlich doch sehr grossen Spielern antrat. Leider reichte es dann knapp nicht in die Ko-Runden, weshalb das Anpeilen des 9. Platzes (analog dem Vorjahr) das erklärte Ziel in Zagreb nach der Hauptrunde war. Gegen Schweden musste das Team, nach einer verpatzten zweiten Halbzeit, ins Shoot-Out. Dieses wurde dann aber in eindrücklicher Manier mit 10:02 zugunsten der Schweiz entschieden. Im abschliessenden Spiel gegen Rumänien konnte mit einem glatten 2:0 der anvisierte 9. Schlussrang gesichert werden. Sieger war bei der männlichen Jugend Spanien gefolgt von Deutschland (umgekehrte Reihenfolge gegenüber 2025) und Ungarn, bei der weiblichen Jugend gewann Ungarn vor Spanien und Deutschland.

Ilias lag lange Zeit auf dem dritten Zwischenrang im Torschützenklassement aller Teams. Schlussendlich reichte es ihm auf Rang 5 mit 119 erzielten Punkten. Alexander, als zweitbester Schweizer wurde 24, mit 86 erzielten Punkten.

Leider ging es der weiblichen FU17 Jugend der Schweiz überhaupt nicht gut. Öfters waren sie an der Sensation dran, konnten das hohe Level dann nicht über die Zeit bringen. Gegen Bulgarien ging man ins Shoot-Out, verlor dieses leider. Einzig 2 Punkte gegen Serbien in der Hauptrunde reichten nicht für den Einzug unter die letzten 12. So spielten sie schlussendlich um Rang 13-16, verloren gegen das gleiche Serbien im Shoot-Out mit 1:2, gegen Italien mit 0:2, gegen die Slowakei ebenfalls mit 1:2 und gegen Polen mit 0:2, was leider den letzten, undankbaren 16. Rang bedeutete. Was nützte ein 2. Fairplay Platz des Teams sowie der dritte Torschützenrang aller Teilnehmerinnen von Zoé Güntert? Schade, mit ein bisschen Glück wäre doch mehr drin gelegen.

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